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Von der Grün­dung bis heu­te

Die Arbeitgeber­versicherung im Wan­del der Zeit

Die Arbeitgeberversicherung, auch Umlageversicherung genannt, erstattet Arbeitgebern die Kosten für Entgeltfortzahlung bei Krankheit und Mutterschaft. Ganz oder zu einem großen Teil. Dadurch sind Arbeitgeber gegen wirtschaftliche Härten abgesichert.

Ins Leben gerufen wurde die Arbeitgeberversicherung mit der Einführung der Lohnfortzahlung bei Krankheit im Jahr 1969 – bei der damaligen Bundesknappschaft und heutigen Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Bei der Verfahrenseinführung der Arbeitgeberversicherung haben rund 100 Knappschaftsbetriebe am Umlageverfahren teilgenommen. Seit ihrer Gründung leistet die Arbeitgeberversicherung einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Entlastung von Arbeitgebern kleinerer Betriebe im U1-Verfahren – und seit 2006 auch für alle Betriebe im U2-Verfahren.

Aktuell ist die Arbeitgeberversicherung der Knappschaft-Bahn-See zuständig für rund 2,3 Millionen Arbeitgeber. Damit ist sie, gemessen an der Zahl der teilnehmenden Betriebe, die größte Arbeitgeberversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Jahr 2017 hat die Arbeitgeberversicherung weit über eine Million Erstattungsfälle mit einem Erstattungsvolumen von insgesamt rund 276 Millionen Euro bearbeitet.

Zahnräder in Nahaufnahme

Mei­len­stei­ne

Meilensteine

1985: Der Ge­setz­ge­ber er­wei­tert den Leis­tungs­um­fang: Ne­ben den Auf­wen­dun­gen für die Lohn­fort­zah­lung im Krank­heits­fall kön­nen Ar­beit­ge­ber auch An­sprü­che für Schwan­ger­schafts- und Mut­ter­schafts­leis­tun­gen er­he­ben. Die Fi­nan­zie­rung der Er­stat­tung er­folgt durch Um­la­gen der be­tei­lig­ten Ar­beit­ge­ber: U1 für den Aus­gleich der Ar­beit­ge­be­r­auf­wen­dun­gen bei Krank­heit und U2 für den Aus­gleich der Ar­beit­ge­be­r­auf­wen­dun­gen bei Schwan­ger­schaft und Mut­ter­schaft.

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2003: Das zwei­te Ge­setz für mo­der­ne Dienst­leis­tun­gen am Ar­beits­markt, das Hartz II-Ge­setz, tritt in Kraft. Mit die­sem be­auf­tragt der Ge­setz­ge­ber die Knapp­schaft-Bahn-See im Jahr 2003, das Aus­gleichs­ver­fah­ren für al­le ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­ten in der Mi­ni­job-Zen­tra­le zu über­neh­men. Die An­zahl der am Ar­beit­ge­ber­ver­fah­ren teil­neh­men­den Be­trie­be steigt schlag­ar­tig auf über ei­ne Mil­li­on an. Pro­zes­se wer­den dar­auf­hin an­ge­passt und op­ti­miert.

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2006: Das Auf­wen­dungs­aus­gleichs­ge­setz (AAG) löst das Lohn­fort­zah­lungs­ge­setz ab. Es ist bis heu­te die Grund­la­ge für die Um­la­ge­ver­fah­ren U1 und U2. Wich­ti­ge Ver­än­de­run­gen: Das Um­la­ge­ver­fah­ren U2 gilt nun für al­le Be­trie­be. Das Um­la­ge­ver­fah­ren U1 bleibt auf Be­trie­be mit bis zu 30 Mit­ar­bei­tern be­schränkt. Die Er­stat­tung von fort­ge­zahl­tem Ent­gelt im Krank­heits­fall kön­nen Ar­beit­ge­ber für al­le Be­schäf­tig­ten be­an­tra­gen – nicht nur für Ar­bei­ter.

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2011: Seit dem 1. Ja­nu­ar gibt es das elek­tro­ni­sche Ver­fah­ren zur Er­stat­tung der Ar­beit­ge­be­r­auf­wen­dun­gen. Ar­beit­ge­ber über­mit­teln ih­re An­trä­ge auf Er­stat­tung von Auf­wen­dun­gen im Rah­men der Ent­gelt­fort­zah­lung (U1 und U2) nun zu­neh­mend elek­tro­nisch: durch ge­si­cher­te und ver­schlüs­sel­te Da­ten­über­tra­gung aus sys­tem­ge­prüf­ten Pro­gram­men oder mit­hil­fe der zu­ge­las­se­nen Aus­füll­hil­fe sv.net. Die Rück­mel­dung zum An­trag er­folgt wei­ter­hin in Pa­pier­form.

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2016 – 2017: Ab dem 1. Ja­nu­ar 2016 er­hal­ten Ar­beit­ge­ber ei­ne ma­schi­nel­le Rück­mel­dung, wenn der An­trag auf Er­stat­tung nach dem AAG nicht in vol­ler Hö­he be­wil­ligt wer­den kann. Seit 2017 er­hal­ten Ar­beit­ge­ber im­mer ei­ne ma­schi­nel­le Rück­mel­dung: auch wenn dem An­trag voll­stän­dig ent­spro­chen oder die­ser kom­plett ab­ge­lehnt wird. Von der An­trag­stel­lung über die Prü­fung und Er­stat­tung bis hin zur Rück­mel­dung ist das Ver­fah­ren nun durch­ge­hend elek­tro­nisch.

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Geschäftsmann schaut aus dem Fenster eines Hochhauses in die Ferne

Zu­kunft? Seit der Ver­fah­rensein­füh­rung er­lebt die Arbeitgeber­versicherung der Knapp­schaft-Bahn-See enor­me Mit­glieds­zu­wäch­se. Den­noch ge­lingt es ihr durch stän­di­ge An­pas­sun­gen und Um­struk­tu­rie­run­gen, sich kun­de­n­ori­en­tiert und wirt­schaft­lich aus­zu­rich­ten. Sie ist bes­tens auf­ge­stellt, auch zu­künf­tig an­fal­len­de Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern. Da­von pro­fi­tie­ren vor al­lem die Ar­beit­ge­ber – mit sehr güns­ti­gen Um­la­ge­sät­zen.

Mo­der­ne Tech­no­lo­gi­en und per­sön­li­cher Ser­vice

Der Wandel der Arbeitgeberversicherung hin zu einem modernen Dienstleister mit massenkompatiblen Verfahrensabläufen ist eng verbunden mit dem Einzug digitalisierter Arbeitsprozesse. Unsere elektronischen Transaktions- und Kommunikationswege bilden die Grundlage für eine effiziente Fallbearbeitung und erfüllen die aktuellen Anforderungen im Bereich der IT- und Datensicherheit. Ob papierlose Verfahrensabläufe, elektronischer Erstattungsantrag oder maschinelle Rückmeldung über Kommunikationsserver.

Über all die Technik vergessen wir aber nicht die persönliche Beratung unserer Arbeitgeberkunden. Unser Service-Team hilft Ihnen gerne weiter.

Wir nutzen moderne Datenverarbeitungstechnologie – für eine schnelle Erstattung!

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